Sie sind hier: Startseite » Über die Stiftung » Energiegeladener innogy Stiftungstag 2016
innogy Stiftungstag 2016

Was ist eine gute Energiewende?

Was ist ein gutes Leben? Diese – zugegebenermaßen nicht ganz eindimensionale – Leitfragen hatten wir über den 6. innogy Stiftungstag gestellt. 

Wie bei unseren Jahrestreffen üblich, war der Abend konsequent kollaborativ gestaltet, was für die 150 geladenen Gäste aktive geistige und körperliche Anteilnahme bedeutete. Oder, wie Stiftungs-Geschäftsführer Stephan Muschick in seiner Begrüßung sagte: „Zusammenarbeit kann nur funktionieren, wenn man es tut und nicht, wenn man nur darüber redet.“


Der zentrale Part war daher im „World Café“-Format gestaltet – das heißt, die Teilnehmer diskutierten, in Kleingruppen aufgeteilt, verschiedene Facetten des „guten Lebens“. Hier im Blog können Sie die Ergebnisse nachlesen. Wie unterschiedlich das Verständnis vom guten Leben ist, zeigte auch unsere anschließende Videoumfrage:

 

 

Die nötigen Impulse für das World Café hatte zuvor Jürgen Trittin, MdB und ehemaliger Bundesumweltminister, gegeben. Er eröffnete den Abend mit einer Keynote über gutes Leben und eine gute Energiewende.

„Let’s make Energiewende great again“, forderte der Grünen-Politiker in Anlehnung an Donald Trump und mit Blick auf ihre mangelnde gesellschaftliche Akzeptanz. Globale Chancengerechtigkeit, Partizipation und der Mut, „Herausforderungen erwachsen zu begegnen“ waren zentrale Begriffe in seiner Rede. Kondensiert finden Sie Trittins Thesen im Interview bei uns im Blog.

In der anschließenden Podiumsdiskussion mit Peter Terium, Beiratsvorsitzender unserer Stiftung und CEO von innogy, zeigte sich, wie relevant Abende wie dieser sind – gerade wegen des ungewöhnlichen Settings: „Der große gesellschaftliche Austausch muss irgendwo immer im Kleinen anfangen“, sagte Terium. „Ich hoffe, dass wir hier einen Beitrag leisten können, diesen Dialog und die Zusammenarbeit voran zu treiben.“ Und Moderator Jacob Bilabel ergänzte: „Wir müssen Utopien erdenken und erproben. Nur so können wir die Zukunft bauen, die wir meinen, wenn wir an ein gutes Leben für alle denken.“

Fotos: Frank Vinken | dwb (5), Timm Rotter (2)

.