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Netzausbau macht Schule 2018

Netzausbau macht Schule

Die Digitalisierung revolutioniert immer mehr Branchen. Im Energiesektor geht der Trend unter anderem zu „Smart Grids“. Darunter versteht man intelligente Stromnetze, die Angebot und Nachfrage besser steuern als die konventionelle Infrastruktur. Auch die Verteilung der Energie sowie das Speichern von Überschüssen wird mit smarten Netzen einfacher. Das von uns geförderte Planspiel „Netzausbau macht Schule“ soll Schüler zur Diskussion über die Netze der Zukunft anregen.

Die Energieversorgung der Zukunft ist ein Dauerthema bei den Entscheidungsträgern in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Wie in den nächsten Jahr(zehnt)en Strom erzeugt, gespeichert und verteilt wird, ist jedoch nicht zuletzt auch für Schüler relevant – schließlich sind sie es, die mit dem künftigen Energiesystem leben und arbeiten. Darum sollten junge Menschen damit bereits jetzt so gut wie möglich vertraut werden. Doch wie weckt man bei ihnen Interesse für solch ein eher „unsexy“ anmutendes Thema? Antwort: mit Action!

Netzausbau macht Schule 2018

Auf der Abschlussveranstaltung im Juni 2018 stellen Schüler aus ganz Deutschland ihre Ergebnisse vor.

Schüler werden zu Politikern und Lobbyisten

Die Deutsche Gesellschaft e.V. entwickelte darum das Planspiel „Netzausbau macht Schule“, das wir als Stiftung fördern. Schüler schlüpfen dabei in die Rolle von verschiedenen Akteuren der Energiewende – aus Kanzleramt, Ministerien, Bundesländern, Verbänden und Wirtschaft. Mit ihren jeweiligen Interessen im Kopf diskutieren sie über die Herausforderungen und Grenzen von „Smart Grids“: Private Haushalte können eigenen Strom erzeugen und in die Netze einspeisen, was helfen kann, Stromausfälle aufgrund hoher Entnahmemengen zu vermeiden. Bezüglich der praktischen Umsetzung sind allerdings noch viele Fragen offen.

Netzausbau macht Schule 2018

Auf der Abschlussveranstaltung im Juni 2018 diskutieren Schüler aus ganz Deutschland mit Experten über den Netzausbau in Deutschland.

Ein Ziel: die Komplexität besser verstehen

Um Antworten darauf geht es im Planspiel: An 15 weiterführenden Schulen berieten Schüler ab der zehnten Klasse über den fiktiven Regierungsvorschlag, die bestehenden in „intelligente“ Stromnetze umzuwandeln. Dabei wurde rasch deutlich, dass etwa Vertreter des Umweltministeriums andere Schwerpunkte im Sinn haben als mancher Energieerzeuger oder Verbraucherschützer. Jeder Teilnehmer entwickelte zur eigenen Rolle passende Standpunkte und Argumente, die das Plenum anschließend debattierte. Ziel ist, dass die Schüler einerseits einen Eindruck von den komplexen demokratischen Entscheidungsprozessen erhalten, andererseits ihre Kenntnisse über Energiegewinnung und -verteilung erweitern.

Netzausbau macht Schule 2018

Auf der Abschlussveranstaltung im Juni 2018 diskutieren Schüler aus ganz Deutschland mit Experten über den Netzausbau in Deutschland – und hatten reichlich Spaß dabei.

Im Juni 2018 waren die Teilnehmer nach Berlin eingeladen, um ihre Ergebnisse vor Experten aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft zu präsentieren und mit ihnen zu diskutieren. Mehr Informationen: netzausbaumachtschule.de

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