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Internationaler Lichtkunstpreis

Erleuchtung für die Energiewende

Mit dem International Light Art Award (ILAA) haben die innogy Stiftung und das Zentrum für Internationale Lichtkunst Unna 2015 ein Zeichen gesetzt, um das junge Genre der Lichtkunst in Deutschland und international zu fördern. Der mit 10.000 Euro dotierte Preis wird im zweijährigen Turnus vergeben: Die Finalisten für 2019 stehen fest!

Bis zum 16. September konnten sich Künstler aus aller Welt für den dritten International Light Art Award bewerben. Zahlreiche Konzepte erreichten das Zentrum für Internationale Lichtkunst in Unna. Nun stehen die Finalisten fest und wir sind gespannt auf die Umsetzungen.

Zu den diesjährigen Finalisten gehört Jacqueline Hen. Ihre Installation „High Light” untersucht die Möglichkeiten sozialer Transformation durch Kommunikation und Partizipation im Grenzbereich physischer und virtueller Habitate. Weiterer Finalist ist Yasuhiro Chida aus Japan. Seine eingereichte Arbeit Myrkviðr beschäftigt sich, wie viele seiner Werke, mit räumlichem Bewusstsein und Veränderungen in der somatischen Empfindung. Last but not least: das junge Künstlerduo, Charlotte Dachroth und Ole Jeschonnek aus Berlin. Ihre Installation Negative Space of Light soll Licht als Volumen im Raum schweben lassen. Mehr zu den Finalisten lesen Sie bald bei uns im Blog.

Die Jury des ILAA 2019

Die Finalisten wurden dieses Jahr von einer fünfköpfigen Jury bestimmt: Barbara Könches ist Geschäftsführerin der ZERO Foundation, Wolfgang Ullrich ist Autor, Kulturwissenschaftler und künstlerischer Berater. Alice Hinrichs ist eine junge Kuratorin aus Berlin, die sich mit ihrer Plattform ARTE LUCE und den dazugehörigen Ausstellungsprojekten vollständig der Lichtkunst gewidmet hat. Leevi Haapala ist seit 2015 Direktor des Kiasma Museums für zeitgenössische Kunst in Helsinki. Maria Hassabi ist eine zypriotische Künstlerin und Choreografin.

Gewinner der zweiten Auflage war Satoru Tamura – mit einer so eindrucksvollen wie technologisch simplen Arbeit. Der japanische Multimedia-Künstler überzeugte die Jury mit seinem Werk „Point of contact for Unna” und setzte sich gegen die anderen beiden Finalisten Tilman Küntzel und Matti Vroegop/Ed Schoonveld durch. Nach der Verleihung wurden die Arbeiten aller drei Finalisten in einer Sonderausstellung in Unna gezeigt.

Das war der International Light Art Award 2017


Tamura folgte damit den beiden Kölnern Martin Hesselmeier und Andreas Muxel, den Siegern des ersten Lichtkunstpreises 2015. Ihre Arbeit „Weight of Light” aus LED-Schnüren war nach der Preisverleihung ebenfalls mehrere Monate lang in Unna zu sehen gewesen.

Ziel des ILAA: Lichtkunst und gesellschaftliche Themen verknüpfen

Der ILAA ist eine von mehreren Initiativen der innogy Stiftung, um Kunst und Energie zusammenzubringen. Ähnlich wie das bereits seit 2010 bestehende Artist in Residence-Programm VISIT richtet er sich vor allem an junge Künstler und dies in einem internationalen Kontext. So war bei der ILAA-Premiere auch ein Lichtkünstler aus Chile unter den Finalisten. Und auch dieses Jahr ist einer der Finalisten aus dem entfernten Japan. Das verhältnismäßig junge Genre der Lichtkunst bietet viele Verbindungen zum Stiftungs-Fokus, also Energie und Energiewende im gesellschaftlichen Kontext: LEDs, Energiesparen, Beleuchtung sowie die Schnittstelle von Mensch und Technik sind nur vier Stichworte.