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Haus der kleinen Forscher

Haus der kleinen Forscher

Mathe, Deutsch, Englisch und Musik stehen bei den meisten Grundschülern in Deutschland bereits auf dem Stundenplan. Aber wie steht es eigentlich bei den Sechs- bis Zehnjährigen um die Bildung zum Thema Energie? Gemeinsam mit der Stiftung Haus der kleinen Forscher haben wir interaktives Lernmaterial dafür entwickelt – Wimmelbilder der etwas anderen Art.

Schluss mit Frontalunterricht, her mit eigenen Antworten: Das Team von Projektleiterin Deborah Seifert und Franziska Kappler hat zwei Jahre daran gearbeitet, das Thema Energie für Grundschüler erfahrbar zu machen. Im Mittelpunkt stehen dabei drei Produkte: eine Wimmel-App, eine digitale Schnitzeljagd und ein Online-Kurs.

Bei der Konzeption lag der Fokus darauf, mit Schülern und Lehrern zusammenzuarbeiten. Wir wollten die Produkte nicht an der Zielgruppe vorbei entwickeln, erklärt Deborah Seifert. Deshalb holte sich das Team während der Produktion immer wieder Feedback ein. Erst wurden Ideen gesammelt, was sich Schüler und Lehrer von den Produkten wünschen, dann gaben sie regelmäßig Rückmeldungen während der Umsetzung ab und testeten schließlich die Produkte im im Unterricht.

Um allen Ansprüchen gerecht zu werden, wählte das Team eine vielfältige Feedback-Gruppe aus. So waren darin nicht nur junge und digital affine Lehrerinnen und Lehrer, sondern auch solche, die dabei eher scheu sind. Die Hemmschwelle sollte trotz digitaler Tools besonders niedrig sein. Zudem waren sowohl Pädagogen dabei, die bereits Erfahrung mit dem Thema Energie in Schulklassen hatten, als auch Lehrer, für die es bisher zu abstrakt war.

Mit der App, der Schnitzeljagd und dem Online-Kurs zeigt die Stiftung Haus der kleinen Forscher, dass man das Thema Energie nicht nur mit Steckdosen in der Wand und einem Stromkreislauf an der Tafel erklären kann. Die Kinder sollen selbst Fragen stellen und in Diskussionen und Experimenten die passenden Antworten finden. Wenn ich eine Antwort wirklich wissen will, gehe ich mit einer ganz anderen Motivation heran, als wenn es eine langweilige Aufgabe aus dem Schulbuch ist, sagt Deborah Seifert. Mit den neuen Produkten wecke man bei den Kindern die Kreativität und die Lust selbst zu forschen.

Die Wimmel-App können Sie sich bereits im Google Play-Store herunterladen oder als Web-Version verwenden. Lesen Sie mehr über die neuen Lehrmaterialien in unserem Blogbeitrag.