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Mischa Kuball

Im Jüdischen Museum Berlin ist aktuell eine beeindruckende Installation zu sehen – und zu hören. Verantwortlich dafür ist ein der innogy Stiftung sehr verbundener Künstler.

Er ist einer renommiertesten Lichtkünstler hierzulande, Träger des deutschen Lichtkunstpreises und zudem Jurymitglied von VISIT, dem Artist in Residence Programm der innogy Stiftung: Mischa Kuball. Noch bis Sommer 2019 lässt sich eines seiner jüngsten Projekte in Berlin bestaunen und dabei sogar begehen. Im berühmten Libeskind-Bau, der seit 2001 das Jüdische Museum Berlin beherbergt, hat der Düsseldorfer die beeindruckende Licht- und Klanginstallation res·o·nant reserschaffen. Dazu nutzt Kuball zwei der fünf vom Architekten Daniel Libeskind erschaffenen „Voids“ – bis zu 24 Meter hohe Betonschächte, die durch ihre physische Leere für die Vernichtung jüdischen Lebens in der Schoah stehen.

Kunstgenuss für (fast) alle Sinne

Kuball, seit vielen Jahren Wegbegleiter der Stiftung, erzeugt mit seinem Werk eine besondere Form der Resonanz mittels Projektoren und Spiegelelementen. Der Künstler interpretiert die Architektur von Daniel Libeskind, indem er beispielsweise mit Rotlicht arbeitet. Er versteht dies als eine Deutung der architektonischen Auseinandersetzung Libeskinds mit dem Holocaust. Ergänzend sind über die im Raum verteilten Lautsprecher diverse einminütige Soundclips zu hören, die mehr als 150 Musiker eigens für diese Ausstellung komponiert haben.

Wir als innogy Stiftung finden das Projekt aus zwei Gründen bemerkenswert: Erstens, weil wir überzeugt sind, dass Lichtkunst einen sehr guten Zugang zum Themenfeld Energie schaffen kann. Zweitens, weil es uns gefällt, dass res·o·nant bewusst den Weg aus dem Museum heraus geht. So sind über die ganze Dauer verschiedene Interventionen in Berlin geplant: Performances, Konzerte, Projektionen. Kunst sorgen dafür, dass die Kunst zu den Menschen kommt, statt dass die Menschen zur Kunst kommen müssen.

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