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Leseempfehlungen von Stephan Muschick

Wo stehen wir bei den Erneuerbaren Energien? Ist die Energiewende wirklich nachhaltig? Und vor allem: Ist sie gerecht? Stephan Muschick widmet sich mit Leidenschaft diesen Fragen – auch als Leser von FAZ und ZEIT bis zur aktuellen Spiegel-Bestsellerliste. In unserem Stiftungs-Newsletter gibt er ganz persönliche Leseempfehlungen: Welche der vielen Artikel und Neuveröffentlichungen sind wirklich lesenswert? Nicht unbedingt, weil sie seine persönliche Meinung reflektierten, sondern weil sie Debatten anstoßen, wichtige Themen aus verschiedenen Perspektiven beleuchten und zum Dialog einladen. Hier Muschicks aktuelle Auswahl:

Leseempfehlungen im Januar 2019

  • Wenn das Geleitwort nicht am Anfang steht, sondern unter „G“, und wenn die anderen Einträge „Germania“ oder „Iran“ oder auch „Zurück in die Zukunft“ lauten, hat man es kaum mehr mit einer Chronik zu tun, sondern mit einem assoziativen Spiel mit der Geschichte und den Grundsätzen der eigenen Arbeit. Die alt-ehrwürdige Alfried Krupp von Bohnen und Halbach-Stiftung hat sich für diesen Weg entschieden, ihr 50-jähriges Jubiläum zu begehen. Absolut lesenswert, aber auch sehenswert. Ein ideales Coffeetable Book mit Tiefgang! Zum Buch
  • Interessant übrigens, dass die Krupp-Stiftung nicht die einzige Institution ist, die ihre Gedanken einmal in eine alphabetische Ordnung bringt. Wir haben es auch getan – Reinlesen lohnt sich immer noch: Zum Glossar
  • Eckhart Nickel ist als Popliterat bekannt, er las beim Klagenfurther Bachmann-Wettbewerb und bekam den Kelag-Preis zuerkannt. Nun legt er seinen ersten Roman mit dem Titel „Hysteria“ vor. Welcher mit einem hammermäßig-gruseligen Satz beginnt: „Mit den Himbeeren stimmte etwas nicht.“ Was genau, ist in diesem Buch über den Protagonisten Bergheim beschrieben, der den Machenschaften einer Ökodiktatur-Clique, die das spurlose Leben will und dafür Pflanzen und Tiere züchtet, auf die Schliche kommt. Lehre daraus: Immer schön hinschauen. Und vor allem: Selber machen. Wie bei der Energiewende.  Zum Buch

 

Leseempfehlungen im November 2018

  • Woran es fehlt. Meinungsfreiheit darf nicht mit Verächtlichkeit und Liberalität nicht mit Rücksichtslosigkeit übersetzt werden – ein Plädoyer zur Autorität der Reflexion. Zum Artikel
  • Die Gesellschaft der Singularitäten. Die Neuveröffentlichung des Soziologen Andreas Reckwitz ist gerade mit Blick auf die Bedeutung von Dialog bemerkenswert. Reckwitz wirft die Frage auf, wie sich Dialog angesichts der von ihm konstatierten zunehmenden Abschottung einzelner Milieus voneinander realisieren lässt. Die Frage „Wie funktioniert Gesellschaft, wenn nur das Eigene zählt?“ lässt sich übertragen auf unser Schwerpunktthema Energiewende: Wie kann diese als Gemeinschaftswerk erfolgreich verlaufen, wenn jeder zunächst an sich selbst denkt? Zum Buch
  • Woran die Wachstumskritik krankt. Zwischen „Grünem Wachstum“ und gezielter Wirtschaftsschrumpfung – ist die „vorsorgeorientierte Postwachstumsposition“ der Ausweg aus dem „Wachstumszwang“ unserer Gesellschaft? Zum Artikel

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