Blog

Beitrag: Wo kann die Digitalisierung die Realität nicht ersetzen?

Sie sind hier: Startseite » Wo kann die Digitalisierung die Realität nicht ersetzen?

28. Juli 2020

Wo kann die Digitalisierung die Realität nicht ersetzen?

Virtuelle Stammtische, Konzerte und Unterricht via Zoom – die Coronakrise hat die Digitalisierung zweifellos vorangetrieben und neue Wege aufgezeigt. Nun ist vieles auf Distanz möglich, was für viele vorher undenkbar war. Doch nicht alle sind begeistert. Während die Beschleunigung des digitalen Transformationsprozesses gerade bei Digital Natives für Euphorie sorgt, sprechen andere von „Zoom-Fatigue“ – also eine Erschöpfung und Müdigkeit nach langen Videokonferenzen. Auch andere Bereiche des täglichen, physischen Lebens und Arbeitens scheinen nur schwer in den digitalen Raum übertragbar. Doch woran liegt das? Und welche Interaktionsformen sind besonders abhängig vom persönlichen Austausch? Wir haben unsere Projektpartner*innen gefragt, wo die Digitalisierung an ihre Grenzen stößt. 

Jan Roessel ist Referent für Europa und die Europäische Union bei der Deutschen Gesellschaft e.V., einem überparteilichen Bürgerverein zur Förderung politischer, kultureller und sozialer Beziehungen in Europa. 2019 fand der von ihr initiierte Schulwettbewerb zum intelligenten Netzausbau „Smart Kid? Smart Grid! Das Turnier mit Energie“ erstmals bundesweit an 20 Schulen statt.


Hannah Lübbert ist Klimaaktivistin, Studentin der Umweltwissenschaften und Psychologie und Mitglied im Jugendrat der Generationen Stiftung. Mit ihrem Buch „Ihr habt keinen Plan, darum machen wir einen! 10 Bedingungen für die Rettung unserer Zukunft“ ist sie bekannt geworden.


Harald Welzer ist Soziologe und Sozialpsychologe. Er arbeitet als Publizist und ist seit längerer Zeit Gastautor für unseren Newsletter.


Helena Nepp leitet das Projekt „Power Shifts – Reflecting Europe’s Energy“. Unter dem Dach des Europäischen Jugendparlaments organisiert sie europaweite Treffen, bei denen engagierte Jugendliche über Lösungen für die Energiewende diskutieren.


Jörg Hülshörster ist Projektleiter von Think Lab, einer von uns und der Stiftung der Deutschen Wirtschaft geförderten Initiative (sdw). Das Projekt fördert Studierende, Promovierende und Young Professionals aller Fachrichtungen bei der Entwicklung und Umsetzung eigener Transformationsprojekte in drei Handlungsfeldern der Energiewende: nachhaltige Energieversorgung, nachhaltige Mobilität und nachhaltiges Wohnen.


Martin von Broock leitet als Vorsitzender des Vorstands das Wittenberg-Zentrum für Globale Ethik e.V. (WZGE). Das WZGE vermittelt praxisorientierte Wirtschafts-, Unternehmens- und Führungsethik im Dialog mit Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und zivilgesellschaftlichen Organisationen.


Viola Schulze Dieckhoff ist Diplom-Ingenieurin Viola Schulze Dieckhoff. Sie ist wissenschaftliche Mitarbeiterin der Fakultät Raumplanung an der TU Dortmund. Schulze Dieckhoffs Forschungsschwerpunkte liegen unter anderem auf raumbezogener Transformation, Postwachstumsplanung, Klimaanpassung und gemeinschaftlicher Stadtentwicklung. Gemeinsam mit anderen Teilnehmern hat sie Möglichkeiten erarbeitet, wie Deutschland die Corona-Krise positiv für das Klima gestalten könnte.

Foto Credits:

Header: 

Lucrezia Carnelos on Unsplash

weiterempfehlen

Kategorien: Allgemein
Schlagwörter: Digitalisierung


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Hiermit akzeptiere ich die Datenschutzbedingungen


Verfassen Sie den ersten Kommentar