Blog

Beitrag: Virtual Reality: Die temporäre Kunst-WG

Sie sind hier: Startseite » Virtual Reality: Die temporäre Kunst-WG

8. Juli 2019

Virtual Reality: Die temporäre Kunst-WG

Man nehme folgende Ausgangssituation: sechs Künstler, eine Wohngemeinschaft und eine Woche Zeit, um eine Virtual Reality-Ausstellung mit eigens produzierten Werken auszustatten. Diese Idee haben sich Matthias Krentzek und sein Team aus Gelsenkirchen ausgedacht. Am 7. Juli ziehen daher sechs Kreative – von der Theaterregisseurin bis zum Medienkünstler – in eine WG. 

2018 fand in Gelsenkirchen-Ückendorf das Places_ Virtual Reality Festival statt. Der von uns geförderte VR _ HACKATHON war dabei ein sensationeller Überraschungserfolg. 31 VR-Hackathoni, wie wir die Teilnehmer nennen, haben in 24 schlaflosen Stunden an ihren Challenges gearbeitet. Die Euphorie war enorm – wohl auch, weil das  Thema Virtual Reality heute wie morgen zu den spannendsten der Digitalisierung zählt. Aus diesem Grund hat sich der damalige Organisator Matthias Krentzek samt Team nun für ein neues Experiment im Rahmen des Creative _ Places stark gemacht: eine temporäre Kunst-WG.

Den Künstlern geht es um Austausch und Partizipation

Eine Woche lang teilen sich sechs Kreative eine Altbauwohnung. Dort leben, kochen und schlafen sie zusammen – ganz wie früher zu Studenten- oder Ausbildungszeiten. Tagsüber arbeiten sie im Kreativ.Quartier in Gelsenkirchen-Ückendorf. Am 13. Juli 2019 bietet das lokale Kulturfestival Szeniale dann eine perfekte Bühne, um die entstandenen Gemeinschaftswerke zu präsentieren. 

Trotz kurzfristiger Bewerbungszeit gingen verhältnismäßig viele Künstler-Bewerbungen für die WG ein. Bei der Auswahl der Teilnehmer achtete die Jury darauf, eine besonders vielfältige Gruppe zusammen zu stellen. Die Künstler und Künstlerinnen sind zwischen 26 und 43 Jahre alt, stammen aus den unterschiedlichsten kreativen Bereichen und kommen aus ganz Deutschland, erklärt Organisator Matthias Krentzek. 

Bei dem Projekt geht es nicht nur um die Auseinandersetzung mit Virtual Reality. Im Vordergrund steht vor allem der Austausch unter den einzelnen Künstlern, sagt Krentzek. Das sei für ausnahmslos alle Künstler der Hauptgrund ihrer Bewerbung gewesen. Ein weiterer ist die einmalige Gelegenheit an einem solchen Experiment teilzunehmen. 

Gelegenheiten schaffen und nutzen

Krentzek freut sich über das intensive Interesse an der temporären Kunst-WG. Ich bin überzeugt, dass daraus wieder neue Ideen und Beziehungen entstehen. Das ist das Schöne an solchen Begegnungen. Man muss nur die entsprechenden Gelegenheiten schaffen. Der selbstständige Kommunikationsberater ist ein Lokalpatriot. Er will zeigen, dass nicht nur Großstädte wie Berlin und München kreative und zukunftsweisende Experimente ausrichten können, sondern auch Orte wie Gelsenkirchen. Unser Netzwerk aus Kreativ-Verrückten wird immer größer und damit bringen wir unser Quartier nach Vorne. 

Ein kleines Risiko besteht jedoch. Die Anweisung für die WG-Künstler ist sehr offen gehalten: Erstellt etwas Vorzeigbares zum Thema Virtual Reality. Was das am Ende sein wird – wer weiß das schon? Doch Krentzek ist zuversichtlich. Die Künstler sind alle hochmotiviert, die Gruppendynamik wird das wett machen.

Wie sich die Künstler untereinander verstehen und wie sie das Experiment wahrnehmen, lesen Sie demnächst bei uns im Blog!

_____________

 

Sie sind neugierig auf unsere Arbeit? Dann abonnieren Sie unseren Newsletter. Alle zwei Monate versorgen wir Sie mit spannenden Gastbeiträgen von Marina Weisband oder Harald Welzer sowie interessanten Leseempfehlungen von unserem Geschäftsführer Stephan Muschick. Außerdem stellen wir Ihnen unsere neuesten Projekte vor. Jetzt anmelden!

Ein Blick in unser Newsletter-Archiv.

weiterempfehlen

Kategorien: Kultur
Schlagwörter: Kulturfestival Szeniale, Künstler, Virtual Reality, VR, VR Hackathon, und WG


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Hiermit akzeptiere ich die Datenschutzbedingungen


Verfassen Sie den ersten Kommentar