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3. Januar 2019

Ausblick 2019 – worauf wir uns im neuen Jahr freuen

Unser Vorsatz fürs neue Jahr: als innogy Stiftung ein Programm auf die Beine zu stellen, das mindestens so bunt und inspirierend wird wie unser Stiftungsjahr 2018 – und vielleicht sogar noch eine Prise vielschichtiger. Auf diese sechs Projekte freuen wir uns dabei besonders:

 

International Light Art Award 2019

Der International Light Art Award geht in die dritte Runde – und die Finalisten stehen bereits fest. Im Jahr 2015 von der innogy Stiftung initiiert und gemeinsam mit dem Zentrum für Internationale Lichtkunst Unna veranstaltet, gilt der Preis heute nicht nur als Startrampe für ambitionierte Lichtkünstler aus aller Welt. Er gibt dem oft spektakulären Thema „Energie in der Kunst‟ auch eine Bühne – denn die Gewinner dürfen ihre Installationen fünf Monate im Lichtkunstzentrum unter dem Motto „The Future of Light Art” ausstellen. Mit 10.000 Euro dotiert, wird der ILAA im zweijährigen Turnus verliehen. In der Erstauflage im Jahr 2015 konnten Martin Hesselmeier und Andreas Muxel die Jury von ihrem Werk „The Weight of Light“ überzeugen, Ausgabe 2 gewann der japanische Multimedia-Künstler Satoru Tamura mit „Point of Contact for Unna“. In der Endauswahl stehen diesmal: Jacqueline Hen mit „High Light”, der japanische Künstler Yasuhiro Chida und sein Werk „Myrkviðr” sowie das Künstlerduo Charlotte Dachroth und Ole Jeschonnek aus Berlin. Ihre Installation „Negative Space of Light” soll Licht als Volumen im Raum schweben lassen. Der oder die Sieger werden am 7. Juni in Unna gekürt.

Energie-Akademie 2019: die soziale Dimension der Energiewende

Mit der „Akademie für Energie & Akzeptanz“ bietet das Wittenberg-Zentrum für Globale Ethik (WZGE) mit Unterstützung der innogy Stiftung und in Kooperation mit der Uni Leipzig seit 2012 Energiebildung für Studierende und Promovierende. Auch für die neunte Auflage, die am 24. Februar startet und bereits voll belegt ist, stehen wieder aktuelle Themen auf der Agenda: Diesmal soll sich alles um die Frage drehen, wie bezahlbares Wohnen, regionaler Strukturwandel und Partizipationskultur mit der Energiewende in Verbindung stehen. Ziel der einwöchigen Veranstaltung in der Lutherstadt Wittenberg ist es, im Zuge dessen auch die gesellschaftlichen Wirkungen und ethische Aspekte der Energiewende zu beleuchten. Dabei gilt es, die Teilnehmenden zur Mitgestaltung sachlicher Diskurse zu befähigen, die gleichermaßen die Chancen und Risiken sowie die Möglichkeiten und Grenzen der Energiewende in den Blick nehmen. Highlight der Akademie ist wieder der öffentliche Stakeholder-Dialog am 28. Februar in Berlin.

VISIT 2019: Bewerbung ab Januar 

Künstler, aufgepasst! Das VISIT-Stipendium der innogy Stiftung wird auch dieses Jahr wieder verliehen – ab Ende Januar können sich Interessierte mit ihren Projektideen hier bewerben. 20.000 Euro, eine Abschlussausstellung samt Katalog und professionelle Begleitung warten auf die Stipendiaten unseres Artist-in-Residence-Programms. Voraussetzung ist unter anderem ein Bezug der Kunst zu unserem Schwerpunktthema Energie.

Seit der Erstauflage von VISIT im Jahr 2010 konnten wir bereits einige ambitionierte Künstler fördern und auf ihrem Karriereweg begleiten: So schaffte es Christian Keinstar mit seiner „Sculpture 21st‟ ins Lehmbruck Museum in Duisburg, Sam Hopkins durfte sein gesellschaftskritisches „Ministry of Plastic‟ beim Weltklimagipfel COP 23 in Bonn ausstellen. Und Stefano Cagol war 2018 bei der Biennale in Palermo zu Gast.
Auch aktuell laufen wieder drei spannende Projekte: Ani Schulze plant eine Installation mit dem Titel „Ancient Circuits“. Benjamin Robin Clement feilt an einer skulpturalen Arbeit, die den Arbeitstitel „Application“ trägt. Unterdessen widmet sich Co-Stipendiat Jonathan Omer Mizrahi seinem Film „Die Nacht des bunten Himmels“, der dokumentarische Elemente mit einer fiktiven Story sowie einem Live-Event verknüpft.

„Living Canvas“ in Berlin: Kunst aus Algen

Beginnend am 25. Januar präsentiert das STATE Studio in Berlin Mitte „Living Canvas‟, ein Projekt der Künstlerin und Designerin Fara Peluso. Peluso untersucht mit ihrem Werk unsere Beziehung zu anderen lebenden Organismen und vereint einen Energie-erzeugenden Algen-Biofilm mit modernster Technologie in Form einer Wandinstallation, die in Echtzeit wächst. Daher auch der Name „Living Canvas“. Durch einen partizipativen Workshop, der Do-it-yourself-Biologie und Design kombiniert, soll die Installation den Diskurs darüber fördern, wie biologische Prozesse das Nachhaltigkeitsverständnis vertiefen können. Unser Projektpartner ist das Biotech-Startup Solaga.

Lust & Rätsel im Folkwang: Der Klang in der Kunst

Mit „Lust & Rätsel“ unterstützt die innogy Stiftung 2019 ein weiteres Kunstprojekt des Folkwang Museums, mit dem uns bereits eine langjährige Partnerschaft verbindet. Im Mittelpunkt steht eine Arbeit des deutschen Komponisten, Medienwissenschaftlers und Performance-Künstlers Christian Jendreiko, der sich dem Thema „Klang in der Kunst‟ auf experimentelle Art widmet. Dazu gehören Mixed-Media-Installationen und drei aufeinander aufbauenden Aktionen, die an drei Wochenenden zwischen März und Mai im Folkwang stattfinden.

Somit stellt „Lust & Rätsel“ ein Sound-System dar, das beständig wächst: „Korallenartig“ nennt es Jendreiko. In Kooperation mit international bekannten Künstlern der Sound- und Performance-Art erzeugt er ein multimediales – wie er selbst sagt – „Wahrnehmungsangebot“. Als Höhepunkt vormerken sollten Sie sich unbedingt den 24. Mai – dann bitten Jendreiko und Kollegen zum Symposium.

„Smart Kid? Smart Grid!“: : Schulwettbewerb zum Thema Stromversorgung der Zukunft

Der auf drei Jahre ausgelegte, bundesweite Wettbewerb „Smart Kid? Smart Grid“ soll die Stromversorgung der Zukunft jungen Menschen näher bringen. Schulen aus ganz Deutschland können sich für das Förderprojekt von innogy Stiftung und Deutscher Gesellschaft bewerben. Eine Jury wählt 20 Teilnehmer pro Jahr aus, die zunächst dann jeweils mit einem Workshop zum Thema „Smart Grids” starten. Darunter versteht man zukunftsweisende Lösungen beim Ausbau der Stromnetze, ohne die eine echte Energiewende nicht gelingen wird – in Thema, das wir als Stiftung mit dem Projekt „Netzausbau macht Schule“ bereits im vergangenen Jahr bearbeitet haben.

Im Rahmen des Wettbewerbs entwickeln Schülerinnen und Schüler im Anschluss eigene Smart Grid-Geschäftsideen und treten schließlich im Turnier in Berlin in Berlin gegen Jugendliche aus anderen Schulen an. Dort entscheidet eine Jury über die beste Idee. Die Gewinner erhalten Geldpreise für ihre Schulen sowie Sachpreise und Urkunden. Und nebenbei lernen sie auf spielerische Art etwas ganz zentrales: Wie jeder von uns sich aktiv an der Energiewende beteiligen kann.

 

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Kategorien: Allgemein
Schlagwörter: Akademie für Energie und Akzeptanz, Christian Keinstar, Energie-Akademie, Energiewende, Folkwang, International Light Art Award, Living Canvas, Netzausbau macht Schule, Sam Hopkins, Smart Grid, Stefano Cagol, VISIT, Visit-Künstler, VISIT-Stipendium, Wittenberg Zentrum für Globale Ethik und Zentrum für internationale Lichtkunst


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