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1. September 2017

lit.RUHR startet durch: Internationale Buchmesse im Ruhrgebiet

Anfang Oktober steht das Ruhrgebiet ganz im Zeichen des Lesens. Von 4. bis 8. Oktober findet in Essen, Bochum, Duisburg und Dortmund erstmals das Literaturfest lit.RUHR statt. Zahlreiche deutsche und internationale Autoren reisen an, um ihre Werke zu präsentieren. Die Erwartungen sind groß, denn die “Mutterveranstaltung” lit.Cologne verzeichnete zuletzt mehr als 100.000 Besucher.

Energiebildung für Groß und Klein

Auch die innogy Stiftung engagiert sich für das Festival. Warum? Wie passen Energie und Literatur zusammen? Ganz einfach: Das Lesen kann ein wertvoller Antrieb sein, um unsere “Kerndisziplin”, die Energiebildung, voranzubringen. Wie groß die Defizite deutscher Schüler in dieser sind, hat unsere Energiebildungsstudie bereits 2014 gezeigt: Die Mehrzahl der Jugendlichen kennen selbst ganz grundlegende Zusammenhängen rund um Energie nicht: Acht von zehn etwa ist nicht bewusst, dass ihre Eltern für die Heizung viel mehr Geld ausgeben als für elektrischen Strom. Gerade in Zeiten, in denen die Energiewende zur gesamtgesellschaftlichen Herausforderung geworden ist, ist hier Aufklärung notwendig.

Die Naturwissenschaften alleine können dieses Defizit aus unserer Sicht aber nicht ausgleichen. Im Gegenteil, wir finden, dass interdisziplinäre Ansätze notwendig sind, um Energie als Ganzes zu verstehen. Warum also nicht Literatur einschließen?

Gemeinsam mit dem lit.Ruhr-Team haben wir im Format “Klasse-Buch” eine kleine Energie-Reihe konzipiert, die ganz unterschiedlich an das Thema heranführt und verschiedene Altersstufen anspricht.

Für alle Altersklassen wird etwas geboten – Anmeldung online

So richtet sich der Autor und Science Slammer Martin Buchholz mit seinem Buch “Energie – wie man etwas verschwendet, das nicht weniger werden kann” in einer interaktiven Lesung vor allem an Schüler der Oberstufe.

Um mehr als “nur Physik”, geht es den Autoren Ilona Koglin und Marek Rohde, die aus ihrem Buch “Und jetzt retten wir die Welt” vorlesen und mit Jugendlichen über Umweltschutz, Energiesparen und Verantwortung diskutieren. Sie richten sich damit vor allem an Schüler der Klassen 7 und 8 und legen das Hauptaugenmerk darauf, wo im eigenen Verhalten, in der eigenen Stadt und auf Reisen der eigene Beitrag zur Energiewende konkret stattfinden kann.

Richtig experimentiert wird dann mit Joachim Hecker, bekannt aus der Wissenschaftsredaktion des WDR-Hörfunk. Er hat für die lit.RUHR rund um das Buch “Das Raumschiff der kleinen Forscher” eine Lesung mit Energie-Experimenten speziell für Viert- und Fünftklässler konzipiert.

Ob lustige Geschichten, wissenschaftliches Fach- oder buntes Sachbuch – für jede Interessengruppe wird bei “Klasse.Buch” etwas geboten. Zwischen dem 4. und 6. Oktober finden in allen lit.Ruhr-Städten, also Bochum, Dortmund, Duisburg und Essen, verschiedene kind- und jugendgerechte Veranstaltungen statt. Lehrerinnen und Lehrer können sich mit ihren Schulklassen also nicht nur für die Energiereihe, sondern bei insgesamt mehr als 30 Lesungen anmelden. Jeder Teilnehmer zahlt dabei nur zwei Euro. Alle Schulen im Ruhrgebiet wurden angeschrieben und wir hoffen auf eine rege Beteiligung. Hier darf das Kölner Vorbild lit.Cologne gerne Maßstäbe setzen: Dort ist die Nachfrage nach dem Schulprogramm so groß, dass die Teilnehmer inzwischen ausgelost werden.

Mehr allgemeine Infos zur lit.Ruhr gibt es auf ihrer Website. Aktuelles erfahren Sie auch weiterhin hier bei uns im Blog.

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Kategorien: Bildung und Kultur
Schlagwörter: Energiebildung, Energiebildungsstudie, lit.RUHR, Literatur, Ruhrgebietsliteratur, Schule und Zollverein


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