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Beitrag: „Licht kann etwas in Szene setzen – aber auch unkenntlich machen“

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17. August 2017

„Licht kann etwas in Szene setzen – aber auch unkenntlich machen“

(oder: Die Polarität des Lichts)

Die aktuelle Sommer-Gesprächsreihe der Feuilletonsendung Kultur heute des Deutschlandfunks dreht sich um die Frage: Woher kommt die Energie?. Da hören wir gerne rein und entdecken auch einen „alten Bekannten“: den Düsseldorfer Lichtkünstler und Kunstprofessor Mischa Kuball.

Im Interview spricht der Träger des deutschen Lichtkunstpreises 2016 und Jurymitglied von VISIT, unserem Artist in Residence Programm, auch über New Pott.  Sein Leitgedanke: Wie lässt sich die Multikulturalität der Metropole Ruhr (licht-)künstlerisch darstellen? Im Deutschlandfunk-Interview erinnert er sich, wie er für 100 Menschen eine „private Bühne“ schuf: Im Schein einer Stehlampe erzählen sie vor der Kamera ihre persönliche Geschichte. Die hell erleuchteten Lampen dienten bei seiner Installation als Ausdruck der Begegnung und des interkulturellen Austauschs.

Mischa Kuball

Hohe Ziele: durch Licht soziopolitischen Wandel anstoßen

Im Rückblick schildert Kuball auch „Herausforderungen“; bei nicht wenigen Interviewten habe er neben Neugier auch Skepsis erlebt, inwiefern ihre Äußerungen politisch instrumentalisiert werden könnten. Er selbst wolle mit dieser Art von Lichtkunst zwar gesellschaftliche Veränderungen anregen, doch stelle er seine eigene künstlerische Auffassung auch immer wieder infrage. „Ich bin eher zu einem Licht-Skeptiker geworden“, erklärt Mischa Kuball im Radio. Er sehe eine Polarisierung: „Licht kann auf der einen Seite etwas in Szene setzen – kann es aber auch blenden und überzeichnen und unkenntlich machen.“ Doch wir wollen nicht zu viel verraten und ermuntern lieber zum Anhören des vollständigen Gesprächs mit dem visionären Künstler:

Deutschlandfunk-Kultur, Sendung vom 31.7.2017, Serie „Energie“: Im Licht der Öffentlichkeit, Medienkünstler Mischa Kuball

Weiterlesen:

Mischa Kuball: Die Zukunft ist weiblich

Mischa Kuball bei Green City

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Kategorien: Kultur und Soziale Innovation
Schlagwörter: Kunst, Licht, Lichtkunst, Mischa Kuball, NRW und Ruhrgebiet


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