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15. März 2017

„Licht ist Wohlbefinden“

Ausreichend Licht ist wichtig für Sicherheit, Orientierung und Wohlbefinden – auch und gerade in Städten. Deswegen ist hier eine gute Planung der Straßenbeleuchtung sehr wichtig. Die Zeit, in der Straßenlaternen nur Wege erhellen, wird allerdings bald vorbei zu sein. Was es damit auf sich hat, erklärt Marie-Theres Thiell, Bereichsvorstand von innogy, hier im Interview. Am 16.3. ist sie eine der TeilnehmerInnen bei der von uns und dem Kunstmagazin MONOPOL initiierten Podiumsdiskussion im Rahmen der Reihe „Licht-Gestalten„. Kommen Sie vorbei – der Eintritt ist frei.

Frau Thiell, warum ist Licht so wichtig in Städten?
MARIE-THERES THIELL: Es ist essentiell für die Menschen, die sich dort bewegen. Dunkelheit verursacht ein Gefühl von Unsicherheit und Orientierungslosigkeit. Hell beleuchtete Straßen dagegen tragen zum Wohlbefinden bei.

Marie-Theres Thiell bei Licht-Gestalten - Thema: Straßenbeleuchtung der Zukunft

„Die Möglichkeiten sind eigentlich unendlich.“
Marie-Theres Thiell über Straßenbeleuchtung der Zukunft

Welche Rolle spielt innogy beim Thema Licht in den Städten?
Eine große: Wir sind zwar zunächst einmal ein Energieversorger. Dass damit auch Straßenbeleuchtung zu unserem Portfolio zählt, ist oft nicht ganz klar. Allerdings betreiben wir mehr als 1,5 Millionen Straßenlampen in den europäischen Kernregionen der innogy.

Was sind die größten Herausforderungen, die es in Zukunft hier zu meistern gilt?
Zum einen arbeiten wir laufend daran, unsere bestehenden Straßenbeleuchtungen und deren Service zu verbessern. Besonders die Energieeffizienz ist ein wichtiges Thema, da Straßenbeleuchtung in Städten mit durchschnittlich 20 bis 25 Prozent des Stromverbrauchs immer noch einer der größten Energieschlucker ist. Hier geht es vor allem darum, die Umstellung auf sparsame LED-Lampen in Europa voranzubringen – da gibt es regional noch große Unterschiede. Aber auch die weitere Anpassung auf äußere Lichtverhältnisse, sei es mittels Zeitschaltuhr oder Bewegungssensoren, hilft Energie zu sparen.

Licht-Gestalten: Stadtansicht von oben, Interview mit Marie-Theres Thiell

Straßenbeleuchtung: Lebensadern im nächtlichen urbanen Leben

Licht aus um Mitternacht?
Sagen wir es so: Wenn eine kleine Seitenstraße in der Regel nachts nicht befahren wird, sollte man sich überlegen, ob sich die Straßenbeleuchtung nur dann automatisch anschaltet, wenn sich ein Auto, ein Fahrrad oder ein Passant nähert.
Darüber hinaus denken wir aber noch weiter: Gerade beschäftigen wir uns mit der Frage, wie wir Straßenlaternen zusätzlich zur Beleuchtung nutzen können. Denn sie stellen die optimale Hardware für unzählige weitere Optionen dar. Und das Beste: So braucht man keine zusätzlichen Geräte, die das Stadtbild verunstalteten.

Wenn Sie mehr über Städte der Zukunft und die Rolle von Licht für die Stadtplanung erfahren wollen, kommen Sie am 16. März zur Podiumsdiskussion von innogy Stiftung und Monopol Magazin. Marie-Theres Thiell ist eine der Panelisten. Unter dem Motto „Licht in unseren Städten” geht es  in die Kunsthalle Düsseldorf um Innovation, Architektur, Zusammenleben und neue Energie. Die Veranstaltung ist kostenlos, allerdings wird um eine verbindliche Anmeldung unter lichtgestalten@monopol-magazin.de gebeten.

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Kategorien: Soziale Innovation
Schlagwörter: Licht, Lichtkunst, Marie-Theres Thiell, und Stadterneuerung


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