Blog

Beitrag: „Kein Seriengeflimmer im Schlafzimmer“

Sie sind hier: Startseite » „Kein Seriengeflimmer im Schlafzimmer“

27. Januar 2017

„Kein Seriengeflimmer im Schlafzimmer“

Der Auftakt der Veranstaltungsreihe „Licht-Gestalten“, die die innogy Stiftung gemeinsam mit Monopol veranstaltet, hat im Schein der Installation „Stanley“ des Hongkonger Künstlers Samson Young stattgefunden. Das Düsseldorfer Publikum hat die Panel-Diskussion auf der sandigen Ausstellungsempore in der Kunsthalle gespannt verfolgt. Das Thema „Licht in unseren Köpfen – Welche Bedeutung hat das Licht für unser aufgeklärtes Denken?“ befasste sich mit der gesellschaftlichen Bedeutung von Licht – als Metapher für die Aufklärung, aber auch als Taktgeber unseres Körpers und der Natur.

Die Panelisten brachten sich mit unterschiedliche Aspekten in das Gespräch: Ruhrtriennale-Intendant Johan Simons philosophierte über helles Bühnenlicht in dunklen Zeiten. FAZ-Journalist Jan Grossarth lieferte Anekdoten seiner Reisen zu erleuchteten Aussteigern. Till Roenneberg, Chronobiologe und damit Experte für die innere Uhr, ging auch auf die negativen Folgen von Licht ein. Er forderte mehr gesunden Schlaf, um dem Kontrollverlust in Zeiten des rund um die Uhr ausgeleuchteten Multimedia-Taskings entgegenzuwirken. Dafür plädierte er, elektrische Geräte aus einigen Räumen zu verbannen: „Kein TV-Seriengeflimmer im Schlafzimmer!“

 

weiterempfehlen

Kategorien: Bildung und Kultur
Schlagwörter: Düsseldorf, kulturelle Bildung, Kunst, Licht und Lichtkunst


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Hiermit akzeptiere ich die Datenschutzbedingungen


Verfassen Sie den ersten Kommentar