Blog

Beitrag: Die Ausstellung ist eröffnet: Der ILAA soll in Unna Biennale werden

Sie sind hier: Startseite » Die Ausstellung ist eröffnet: Der ILAA soll in Unna Biennale werden

26. Januar 2015

Die Ausstellung ist eröffnet: Der ILAA soll in Unna Biennale werden

Nach der prominent-besetzten Preisverleihung in Berlin ist mit der gestrigen Eröffnung der Preisträger-Ausstellung im Lichtkunstzentrum Unna der erste große Zweiklang über die „Zukunft der Lichtkunst“ komplett und – so viel ist bereits jetzt schon sicher – ein großer Erfolg. Die Lichtkunstszene blickt nach Unna, denn mit dem International Light Art Award eröffnete die Stadt am Hellweg auch ganz offiziell das Internationale Jahr des Lichts der UNESCO und der Deutschen Physikalischen Gesellschaft.

 

Für den Trägerverein des Lichtkunstzentrums betonte dessen Vorsitzender Jochen Stemplewski noch einmal, die Verleihung des ersten „Light Art Award“ habe in Berlin zur rechten Zeit am rechten Ort stattgefunden. Schließlich sei der ILAA ein internationaler Preis, und das habe mit der Hauptstadt zurecht unterstrichen gehört. Stemplewski: „Die Resonanz beim Fachpublikum und die Medienresonanz ist überwältigend, und außerdem ist der Name der Stadt Unna wohl selten so häufig in der Hauptstadt erwähnt worden wie in diesen Tagen.“

Eine knappe Stunde vorher hatten John Jaspers als Direktor des Lichtkunstzentrums und Stephan Muschick als Geschäftsführer der fördernden RWE Stiftung für Energie & Gesellschaft beim Journalisten-Rundgang erklärt, in Berlin sei quasi mit einem historischen Handschlag besiegelt worden, dass der erste ILAA nicht der letzte bleiben werde. Künftig solle Unna alle zwei Jahre Auslobungs- und vor allem Austragungsort für die Suche nach richtungweisenden Positionen der Internationale Lichtkunst bleiben und somit eine Biennale bekommen.

„Lichtkunst wie beim ILAA hilft, die Welt mit anderen Augen zu sehen“

Überdies betonte Stiftungsgeschäftsführer Stephan Muschick einmal mehr die Chance, auch wichtige gesellschaftliche Fragen in aktuellen Lichtkunst-Positionen thematisiert zu finden. Wie etwa die Frage nach zentraler oder dezentraler Energieversorgung, die einen Energieversorger massiv betreffe: „Sie befinden sich im Spannungsfeld zwischen großen Kraftwerken als gleichsam leuchtenden Sonnen der Versorgungssicherheit und vielen kleinen Einheiten und Menschen, die ihren Strom zukünftig selbst erzeugen. Lichtkunst wie beim ILAA kann uns helfen, die Welt mit anderen Augen zu sehen.“

Das ist in Unna mit Martin Hesselmeiers und Andreas Muxels Licht-Gewicht-Experiment, mit Iván Navarros New Yorker Ampel-Mobilé und mit Dirk Vollenbroichs Erleuchtungs-Versprechen noch bis zum 28. Juni möglich. Das Kunstmagazin „monopol“ ist ILAA-Medienpartner und hat eine Extraausgabe zum Award herausgegeben, die in allen gut sortierten Buchhandlungen mit dem Februarheft und im Lichtkunstzentrum Unna erhältlich ist.

weiterempfehlen

Kategorien: Kultur und Soziale Innovation
Schlagwörter: Andreas Muxel, Ausstellung, ILAA, International Light Art Award, Iván Navarro, Unna und Zentrum für internationale Lichtkunst


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Hiermit akzeptiere ich die Datenschutzbedingungen


Verfassen Sie den ersten Kommentar