Unreal – virtuelles Museum

© Akihiko Taniguchi 

Einen Diskus über die Chancen und Risiken der neusten Medientechnik zu fördern und neuen Künstlergenerationen eine Bühne bauen und damit eine Zukunft gestalten. Dabei helfen wir gerne.

Ein virtueller Museumsanbau mit virtuellen Kunstwerken? Wir waren neugierig auf dieses Konzept und arbeiten – wie bereits beim Planet B - zusammen mit dem NRW Forum Düsseldorf an Zukunftsfragen.

Die Debütausstellung mit rein virtuellen Arbeiten im imaginären Anbau kuratiert Alain Bieber, Künstlerischer Direktor des NRW-Forum Düsseldorf gemeinsam mit dem Netzkünstler und Programmierer, Manuel Rossner. Er hat auch die Architektur des virtuellen Raumes entworfen, die Besucher über die 250 Quadratmeter große Virtual-Reality-Lounge im imaginären Anbau betreten. Dort gibt es mehrere Parzellen, in denen sich die Besucher mit VR-Brillen frei durch die künstlerischen Welten von Akihiko Taniguchi, dem Duo Giulia Bowinkel & Friedemann Banz, Tabita Rezaire und Theo Triantafyllidis  bewegen können.

Die Eröffnung findet am 24. Mai statt und ist mit der META Konferenz rund um die Themen digitale Kunst, Kultur und Kreativität verbunden. Über die gesamte Laufzeit hinweg gibt es kulturelle Bildungsangebote, Workshops, VR-Führungen, Diskursformate zu den Themen Kunst und Digitalisierung. Das NRW-Forum Düsseldorf möchte Kinder und Jugendliche über Technik für kulturelle und künstlerische Inhalte begeistern, dabei einen kritischen Umgang mit aktuellen Fragestellungen (VR, Künstliche Intelligenz, Realität vs. Simulation) fördern - und dem älteren Publikum über die kulturellen Inhalte die Angst vor neuen Medien nehmen.

Mehr Informationen zu dem Projekt gibt es unter http://www.nrw-forum.de/ausstellungen/unreal und in unserem Blog.

 

Photo

Friedemann Banz und Giulia Bowinkel, VR 01

Photo

Tabita Rezaire, Premium Connect (Real Deal) 2016

Photo

Virtueller Anbau NRW-Forum Düsseldorf, Manuel Roßner

1 von