Megatrends spielerisch erleben

Zumindest in gewisser Weise... In Bochum läuft ein Forschungsprojekt an, dass es sich zum Ziel gemacht hat, die globalen Entwicklungsprozesse unseres Planeten darzustellen.

„Erlebnisraum Nachhaltige Entwicklung“ heißt das Forschungsprojekt, das die Hochschule Bochum gemeinsam mit mehreren Partnern aus Wissenschaft, Technik und Gesellschaft bis 2017 realisieren möchte. Wir glauben, dass der Ansatz das Potenzial hat, Bildung, Kunst und Energiezukunft auf intelligente Art zusammen zu bringen. Daher fördern wir die Konzeption des „Erlebnisraumes“.

Thematischer Fokus: Energieversorgung der Zukunft

Die Idee dahinter: Es soll ein begehbarer Raum entstehen, in dem sich komplexe weltweite Entwicklungen visualisieren lassen. Das könnte zum Beispiel auf einem überdimensionalen Globus geschehen, der in einem mobilen Ausstellungsraum hängt oder steht und komplett mit Bildschirmen überzogen ist.

Es wird mehrere inhaltliche Überthemen geben; in der Startphase ist es zunächst Nachhaltigkeit mit einem besonderen Fokus auf Energie. Das freut uns natürlich besonders, da es ein spannender Ansatz sein könnte, die mangelnde Energiebildung in Deutschland zu bekämpfen.

Spielerischer Umgang mit globalen Megatrends

Generell sollen sich die Themen an die globalen Megatrends anlehnen: Das Bevölkerungswachstum mit Auswirkung auf Verstädterung oder Ressourcen- und Energie-Verbrauch etwa käme in Frage oder die Klimaerwärmung.

Passend zu zwei großen Schlagwörtern unserer digitalen Gesellschaft, „Gamification“ und „Interaktion“, sollen die Besucher die Abläufe auf spielerische Art selbst beeinflussen können. Zielgruppe der Installation sind vor allem Schüler und Studenten.

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Prof. Petra Schweizer-Ries, an der Hochschule Bochum zuständig für das Nachhaltigkeitsprojekt, bei der ENE-Eröffnungsveranstaltung.

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"Mit der Energiewende verbindet mich der Wunsch, dass wir gemeinsam zu einer “post-carbon society” kommen“, sagt Petra Schweizer-Ries.

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